Silvester ist so eine Art Familienbrauch. Wieder haha. Familie...
Wie auch immer, Silvester findet einmal wöchentlich statt (mindestens). Auf Raketen wird grundsätzlich verzichtet. Stattdessen wird eigentlich mit so ziemlich allem gefeuert, beliebt sind klirrende Gegenstände oder bedeutender Papierkram. Meine Mutter hat es immer gern unvorhersehbar. Ich nicht.
Echte China-Böller sind bei uns auch nicht in Benutzung. Deutsche Türen knallen nämlich auch mit einer ganz passablen Lautstärke ins Schloss. Um das echte Silvester so authentisch wie möglich nachzuempfinden, ist bei uns sogar auf die Feuersirene Verlass. Die übernimmt meine Mutter mal wieder und tatsächlich macht sie ihren Job gut, ich reagiere wie ich bei einem Alarm eben reagieren sollte: ich hau ab.
Ach übrigens: Meine Zeichnung für die Mappe hat am Sonntag ein formschönes Feuerwerk abgegeben. Die Schnipsel liegen sogar noch in meinem Zimmer, sodass ich mich auch immer an dieses einmalige Erlebnis erinnern kann.
Wo ich schon mal bei Mappe bin: ich komme nicht wirklich voran. Was auch dara liegt, das ich mich beim zeichnen nicht mehr konzentrieren kann, einmal wegen Silvester natürlich und dann weil sich etwas in meinem Plan geändert hat. Besser gesagt, es ist etwas dazwischen gekommen, zwischen meinen Neuanfang und mich.
Meine Sandkasten-Freundin Lis.
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